Geringster Widerstand
Entscheidungen mit der geringsten Ablehnung
Stell dir vor, ihr plant gemeinsam den nächsten Urlaubstrip und führt eine Abstimmung über das Reiseziel durch. Zur Auswahl stehen Lissabon, Rom, Paris und Berlin.
Anstatt zu fragen, welches Reiseziel am beliebtesten ist, wird eine andere Frage gestellt:
»Gibt es Einwände gegen dieses Reiseziel?«
Das Ziel ist nicht, den Favoriten zu finden, sondern die Option mit dem geringsten Widerstand. Also die Stadt, gegen die es die wenigsten – oder gar keine – starken Einwände gibt.
Nach der Abstimmung zeigt sich: Lissabon ist vielleicht nicht für alle die erste Wahl. Aber im Gegensatz zu den anderen Städten hat niemand ernsthafte Einwände dagegen. Rom ist manchen zu voll, Paris zu teuer, Berlin nicht für alle passend.
Lissabon hingegen funktioniert für alle.
Und genau darum geht es: Die Option mit den wenigsten Einwänden erhält automatisch die höchste Akzeptanz.
So wird Lissabon zum nächsten Urlaubsziel – nicht, weil es am meisten geliebt wird, sondern weil es am wenigsten abgelehnt wird. Das Ergebnis: eine Entscheidung ohne Reibung und ein Urlaub mit zufriedenen Mitreisenden.